Volles Haus – die Auslastung deutscher Fußballstadien
von: Christian
Dass der Fußball in Deutschland, nicht zuletzt durch die Fußball Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Lande, zu den beliebtesten Sportarten überhaupt zählt, dürfte jedem klar sein. Doch trotz dieser immensen Aufmerksamkeit, die die Bundesliga bereits erfährt, können Jahr für Jahr mehr Besucher in den Stadien verbucht werden. So stiegen die Besucherzahlen seit dem Jahr 2000, in dem durchschnittlich 31.000 Fans den Weg ins Stadion fanden, bis zur diesjährigen Saison fast konstant an. Mit knapp 45.000 Besuchern im Durchschnitt und insgesamt 12.907.475 Zuschauern weisen die Zuschauerzahlen in diesem Jahr einen neuen Höchststand auf.
Auch im internationalen Vergleich steht die Bundesliga auf dem ersten Rang. Während die Premier League mit durchschnittlich 35.000 Zuschauern fast noch mithalten kann, fällt die Primera Division mit ca. 28000 Zuschauern pro Spiel ab. Deutlich abgeschlagen mit knapp der Hälfte an Zuschauern pro Spiel rangieren die Serie A (24.000 Zuschauer/Spiel) sowie die Ligue 1 aus Frankreich mit ungefähr 20.000 Besuchern.
Neben der Attraktivität für Fans hochmoderne und gut besuchte Stadien zu besuchen bietet sich für deutsche Vereine mittlerweile ein erheblicher Vorteil bei Vertragsverhandlungen. Ausländische Profis bevorzugen mehr und mehr die deutsche Liga, die nicht zuletzt durch gewaltige Stimmung in den Stadien zu überzeugen weiß. Bei allen positiven Prognosen bleibt zu hoffen, dass die Eintrittskarten für die deutschen Stadien auch in Zukunft noch erschwinglich sind. Mit, aus Fansicht, schlechtem Beispiel geht dabei die englische Liga voraus: Dort wurde die Arbeiterklasse aufgrund der hohen Preise weitgehend aus den Stadien vertrieben.

Ein sehr interessanter Artikel über die Besucherzahlen deutscher und internationaler Fussballstadien. Gut zu wissen das wir den ersten Platz einnehmen in der Tabelle mit den meisten Zuschauern im Durchschnitt. Hätte ich jetzt nicht mit gerechnet.