Fabien Barthez schlägt und flieht

von: Frank

Anscheinend haben die besten französischen Fussballer nicht nur einen Tick mehr Fussballtalent mit auf den Weg bekommen, sondern auch mehr Aggressivität bzw. mangelnde Selbstbeherrschung.

Einer der besten französischen Spieler in den neunziger Jahren, Eric Cantona, ist den meisten nicht aufgrund seiner guten Leistungen und Erfolge mit Manchester United bekannt, sondern wegen seines Ausrasters 1995, als beim Meisterschaftsspiel gegen Crystal Palace auf einen Zuschauer im Kung-Fu Stil losging, weil dieser in zuvor bespuckt und beleidigt hatte. Er wurde damals von der FIFA zu einem halben Jahr Spielsperre verurteilt.

Dann Zinedine Zidane, der in den vergangenen Jahren einer der besten MIttelfeldspieler der Welt war und sich mit seinem berühmten Ausraster im WM-Finale, dazu muss ich wohl nichts mehr schreiben, vom Fussball verabschiedet hat.

Jetzt hat auch Frankreichs langjährige Nummer Eins, Fabien Barthez, sich auf unrühmliche Art und Weise aus der Fussballwelt verabschiedet oder kommt er nochmal wieder?. Barthez spielt/spielte für den Tabellenletzen der französischen Liga Nantes. Nach der 0:2 Heimniederlage sollen einige wütende Nantes Fans den bereits im Auto sitzenden Fabien Barthez beschimpft und gegen sein Auto getreten haben, woraufhin Barthez sich dafür entschied, sich mal persönlich um die Fans zu kümmern und erst das Einschreiten des Sicherheitsdienstes soll die Streithähne wieder auseinander gebracht haben.

Barthez und seine Familie haben danach die Stadt verlassen, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. Damit dürfte die Karriere von Barthez wohl auch beendet sein.

2 Kommentare bisher

  1. fred am 01.05.2007

    Eine (französische) Antwort: Toni Schumacher [sprich schümacker] ;)

  2. Fooligan • Nantes am 02.05.2007

    [...] Die Kanarienvögel meines Großvaters waren bekannt für ihre Angriffslust. Auf den Familienfesten haben sie sich immer zerfleddert und zerrissen, bis sie ganz kahl waren, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie haben sich auch häufig mit fremden Federn geschmückt, um interessanter zu wirken. Außerdem waren sie auch selten aus ihrem Käfig herauszulocken, weil fluglahm. Aber als Kanarienvögel: unschlagbar. Wer einen fußballrelevanten Zusammenhang findet, darf ihn behalten. [...]

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